Starkregen und Sturm
25.07.2026
Europa ist fest im Griff von warmen Temperaturen und Trockenheit, Senegal geht wieder einmal über im Regen. In den vergangenen zwei Wochen fielen mehrmals große Wassermengen, begleitet von heftigen Stürmen.
große Schäden
Bei uns werde Unwetter-Schäden - zumindest teilweise - von Versicherungen, Land und Bund abgepuffert. In Senegal, wo ein Großteil der Bevölkerung ohnehin mit stetig steigender Armut zu kämpfen hat, muss Schaden selbst repariert werden – wenn überhaupt möglich. Denn womit, wenn man nichts hat ...? Die Regenzeit ist voll im Gange und deckte Dächer ab, bringt unzählige Hütten zum Einsturz, entwurzelt oder knickt Bäume und überschwemmt Häuser sowie Straßen.
Suche nach Überlebenden
Besonders traurig: infolge von plötzlich aufkommendem Sturm dürften wieder Fischerboote auf offenem Meer gekentert sein. Einige Fischer – unter ihnen auch ein Freund unseres Mitarbeiters Mamadou - sind wie es scheint ertrunken. Dimbale-Boot war laut Mamadou keines dabei. Unser Mitgefühl für die betroffenen Familien.
Kauf von Lebensmitteln
Sosehr die Bauern das ganze Jahr über auf den Regen warten, um etwa Mitte Juni mit dem Anbau von Hirse, Erdnüssen, Mais etc. zu beginnen, so zunehmend schwieriger wird diese Zeit für die Menschen in Senegal. Nach Rücksprache mit unseren Mitarbeitern in Senegal haben wir im Dimbale-Vorstand beschlossen, eine Reisverteilung künftig in den August zu verlegen – heuer aufgrund der prekären Lage bis Mitte August.
Bitte um deine Unterstützung - jeder Euro hilft.
Fotos: Mamadou Senghor






